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Antonio Porto stammt aus Campo Grande im Bundesstaat Mato Grosso in Brasilien. Seine musikalische Laufbahn als Komponist, Gitarrist, Bassist, Percussionist und Sänger begann er in São Paulo und Rio de Janeiro, wo er mit namhaften Künstlern Brasiliens wie Renato Teixeira oder der „Familia Espindola“ arbeitete und sein vielfältiges Talent in über 50 CD Produktionen zum Einsatz brachte. |
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Um sein musikalisches Spektrum zu erweitern, beschloss Antonio Porto Ende der 80er Jahre nach Europa zu gehen. Seine neue Heimat findet Antonio Porto in Wien, wo er zunächst im brasilianischen Musikumfeld bleibt. Er gründet unter anderem mit dem Gitarristen Alegre Correa eine Band und arbeitet als Co-Arrangeur an Célia Maras Debütalbum mit.
Als Antonio
Porto schließlich die israelisch-österreichische Sängerin Timna Brauer
und den israelischen Pianisten Eli Meiri kennen lernt, öffnet sich ihm
eine neue musikalische Welt. Als Gitarrist und Bassist des Ensembles begleitet
er Timna Brauer auf mehrere Tourneen, die ihn durch Europa nach Israel, Afrika
und Nordamerika führen. Antonio Porto bringt seine neuen Erfahrungen in seine
Arbeit in Wien, aber auch in Brasilien ein. Er spielt unter anderem auf CD
Produktionen des Akkordeonvirtuosen Otto Lechner und Weltmusiker
Hubert von Goisern ein. Schließlich begleitet er als Bassist Hubert von
Goisern auf seine Tourneen nach Ägypten, Kap Verde, Senegal, Mali und Burkina
Faso, wo er mit weltberühmten Künstlern wie Mohammed Mounir, Falou
Djeim und Simenteira spielt.
Debütalbum "Nômade"
Im Jahr 2004
kehrt Antonio Porto nach Brasilien auf seine Farm im grünen Bundesstaat
Mato Grosso zurück. Hier findet der naturbezogene Künstler die Atmosphäre und
Ruhe, um für sein Debütalbum zu komponieren. Einige Monate später
entsteht Nômade - sein musikalisches Reisetagebuch, das von
Brasilien über Österreich nach Afrika und Israel führt.
In seinen Eigenkompositionen führt Antonio Porto
brasilianische Popmusik zu ihren Wurzeln in Westafrika zurück.
Eindrucksvoll spielt er sämtliche Instrumente selbst ein und lässt vor allem bei
den Gitarre- und Bass Soli seine Virtuosität erkennen. Mit gefühlvollem
Spiel und sanfter Stimme beschreibt Antonio Porto die Eindrücke seiner
faszinierenden Reisen, von der Mystik der österreichischen Berge bis zur
unendlichen Weite der Sahara, und setzt sich kritisch mit seiner Umwelt
auseinander. In seinen poetischen, teils spirituellen Texten
verwendet er Naturbilder, um die Schönheit, aber auch die Zerstörung und
Unmenschlichkeit in dieser Welt zu erfassen. Das traditionelle jüdische Lied „Avinu
Malkeinu“ und „Da Diab“, eine Komposition von Hubert von Goisern, die Antonio
Porto in der „goiserischen“ Mundart singt, vervollständigen sein musikalisches
Tagebuch.
Nômade ist im Juni 2006 beim
österreichischen Weltmusik Label Atlas
Music pro erschienen.